Die ersten Container für Interims-Klassenzimmer stehen

Ab 27. Mai findet an der Zollberg-Realschule kein Schulbetrieb mehr in PCB- belasteten Räumen statt

Die Schadstoff-Kernsanierung des Hauptgebäudes der Zollberg-Realschule ist aus schul-und baustellenorganisatorischen Gründen sowie aus Sicherheitsgründen nur bei völlig geräumten Gebäude durchführbar. Hierzu soll in der Regie des Städtischen Gebäudemanagements (SGE) am Standort der Zollberg-Realschule bis September eine Container-Interimsschule aufgestellt werden. Bereits ab kommenden Montag, 27. Mai, findet an der Zollberg-Realschule kein Schulbetrieb mehr in PCB- belasteten Räumen statt.

Damit beginnt der von der Schulleitung und der staatlichen Schulverwaltung erarbeitete und von der breiten Mehrheit des Gemeinderates beschlossene Auszug aus den PCB-belasteten Räumen. Ein Klassenzimmer besteht aus drei bis vier Containern. Diese sind mit Isolierverglasung, Heizkörpern, Rauchmeldern und Akustikdeckenpaneelen ausgestattet. Ein Nachweis darüber, dass die gelieferten Container frei von Schadstoffen sind, wurde vom TÜV Rheinland ausgestellt. Aktuell sind vier Interimsklassenzimmer auf dem Schulhof errichtet.

Die Sanitärräume für diese Klassenzimmer befinden sich im nördlich angrenzenden unbelasteten Gebäude der ehemaligen Pestalozzi-Schule (WLB-Bau). Im Laufe des kommenden Montags werden Container für zwei weitere Klassenzimmer auf dem Schulhof aufgestellt. In Kombination mit dem Bezug aller anderen zur Verfügung stehender Räume im WLB-Bau, in der Mensa, im Jugendtreff t1 sowie der Nutzung von Klassenräumen in der benachbarten Rohräckerschule wird es trotz des Umzuges und der reduzierten Raumkapazitäten keinen Unterrichtsausfall geben. Voraussetzung dafür sind aber weitreichende organisatorische Änderungen im Schulbetrieb, insbesondere eine Anpassung des Stundenplans.

Die neuen mobilen Klassenzimmer (Container) werden mit Schulmöbeln aus der Adalbert-Stifter-Schule ausgestattet, bei Bedarf werden neue Möbel beschafft. Ob bzw. welche Schuleinrichtungsgegenstände aus den belasteten Räumlichkeiten verwendet werden können, wird derzeit von einem externen Institut in Abstimmung mit dem Gesundheitsamt untersucht.

Bis zum Ende der Sommerferien werden ca. 20 weitere Klassenzimmer, Sanitäranlagen, Schul- und Verwaltungsräume auf dem roten Sportplatz sowie auf dem Lehrerparkplatz aufgestellt. Um die notwendige Schulfläche herstellen zu können ist es notwendig, die Container auch zweigeschossig aufzubauen. Bereits im Vorfeld wurde dafür eine Zufahrt auf den Hartplatz/Sportfeld hergestellt. Zugleich erfolgten Voruntersuchungen, die die notwendige Belastbarkeit des Untergrunds für die mobilen Klassenzimmer zu gewährleisten.

gez. Roland Karpentier

Pressereferent

für evtl. Rückfragen der Presse: Oliver Wannek, technischer Leiter Städtisches Gebäudemanagement, Tel. 0711 3512-2274

(Gesamte Pressemitteilung der Stadt Esslingen)