Indienblog 2017

[ Vom 14.10 – 03.11 ]

Abfahrt vom Hauptbahnhof in Stuttgart und Ankunft in Indien

Es ist soweit. Endlich kann es losgehen ….. unsere Reise nach Coimbatore, Indien. Es ist viertel vor 7 Uhr und schon von weiter Entfernung kann man den Haufen von Schülern, Schülerinnen, deren Eltern und Geschwistern und riesigen Gepäckstücken erkennen. Nähert man sich dem Bahnsteig 5 des Stuttgarter Hauptbahnhofs blickt man in teilweise noch sehr müde Gesichter, aber man spürt auch die Vorfreude und die Aufregung jedes einzelnen. Nachdem dann auch die letzten eingetroffen sind, die Lehrer alle Anwesenden begrüßt haben, die Eltern ihre Kinder nochmals mit den wichtigsten Regeln belehrt haben, stand die große Verabschiedung bevor.. Umarmungen, Küsschen links, Küsschen rechts und natürlich

„Passt gut auf euch auf! Kommt gesund wieder.“
Die Zugfahrt verging wie im Flug… schon nach 1,5 h ohne Umstieg waren wir am Frankfurter Flughafen. Dort haben wir den Weg zum richtigen Terminal, Abteil und Check-In Schalter schnell gefunden, doch was uns sehr überraschte, waren die Menschenmengen, die an einem ganz normalen Samstagmorgen am Flughafen unterwegs waren! Die Schlange am Quatar Schalter war gefühlte 300 Meter lang; anstellen durften wir uns ganz hinten an die Fensterscheibe des Flughafengebäudes gequetscht. Nachdem wir circa eine Stunde anstanden und uns nur im Schneckentempo vor Richtung Schalterdame bewegen konnten, durften wir uns von ihr noch eine kleine Standpauke anhören, warum wir denn so spät hier aufkreuzen würden. Pfffff! Also hieß es ab jetzt: im Schnellmarsch zur Sicherheitskontrolle, von dort zur Passkontrolle und von dort zum Boarding. Etwas außer Puste, mit Herzklopfen und rotem Kopf saßen wir dann zum Glück pünktlich im Flugzeug auf unseren Plätzen. Die meisten sind völlig ausgeflippt beim Anblick des eigenen Fernsehers und kamen aus dem Staunen kaum mehr raus…. dementsprechend wurde während des Flugs auch kein Auge zugetan, sondern ein Film nach dem anderen gesehen, gezockt oder die Sicht des Piloten mitverfolgt. Auch diejenigen unter uns, für die es der erste Flug des Lebens war, haben es, mehr oder weniger nervös, überlebt Dank Carolinas Kaugummis gab es auch kaum Druck auf den Ohren. Der Service im Flugzeug war super und auch das Essen bei Quatar schmeckte sehr lecker. In Doha mussten wir uns dann 3 Stunden am Flughafen rumschlagen, was aber kein Problem darstellte, weil der Flughafen echt einiges zu bieten hatte. Nur die Größe des Flughafens machte dem ein oder anderen etwas zu schaffen … Ganz anders der zweite Stop–over in Sri Lanka, Colombo: der Flughafen war eher klein und es gab nicht sonderlich bequeme Stühle. Dennoch mussten wir uns hier 7 Stunden um die Ohren schlagen. Von dort ging es dann noch 1h Flugzeit weiter nach Coimbatore. Jetzt hieß es nochmal Daumen drücken, dass es alle durch den Immigration Service schaffen und alle Koffer ankommen ?￰゚マᄏ Puh!!! Es hat alles geklappt. Zwar in entsprechendem Tempo, aber auf das waren wir ja vorbereitet. Müde aber zufrieden kamen wir dann also nach circa 24h On Tour in Coimbatore an. Wahnsinn!

 

Vorm Flughafen wurden wir sehr freundlich von der indischen Rektorin, Mrs. Murthi und drei weiteren Lehren in Empfang genommen. Wir durften in einen gelben Schulbus steigen, der uns dann in circa 20 min an die GD School gebracht hat. Völlig überwältigt von den ersten Eindrücken und leicht schockierenden Verkehrssituationen hier, wurden wir an der Schule von den Austauschschülern mit einem duftenden Blumenkranz begrüßt. Dieser wurde uns um den Hals gelegt und dazu ein Täschchen mit Snacks überreicht. Die Begrüßungsrunde hat in der Aula stattgefunden und es waren außer den Austauschschülern noch Eltern und Lehrer anwesend. Wir wurden alle kurz von unseren Partnern vorgestellt und Frau Schmidt und Herr Knöfel haben sich auch im Namen von uns allen vorgestellt und sich für die herzliche Begrüßung bedankt. Wir haben mitgeteilt bekommen, dass wir nun bis Donnerstag bei unseren Familien sein werden und mit ihnen Diwali (großes, wichtiges religiöses Fest) feiern werden. Erst am Freitag wird wieder Schule sein. Von daher hieß es jetzt auch von den anderen und von unseren Lehrern Abschied zu nehmen. Mit einem etwas mulmigen Gefühl aber auch Aufregung und Vorfreude stiegen wir in die Autos unserer Gastfamilien und fuhren davon ….

 

Unsere erste Woche in Indien

Freitag.! Ende von Dwali! Das größte Fest das die Inder kennen. Alle erreichbaren Verwandten und die gesamte Nachbarschaft werden besucht und mit Tüten voller Süßigkeiten versorgt. So hat jeder von uns nicht nur die erreichbare Verwandtschaft besuchen dürfen, sondern durfte zusätzlich auch die komplette Nachbarschaft mit selbstgemachten „Sweets“ versorgt. Da kommen schnell 20 Häuser und Wohnungen zusammen. Überall die selbstgebackenen Köstlichkeiten probieren und Trinken. Die Inder sind unglaublich gastfreundlich und jeder lädt dich in sein Haus ein. So hat jede und jeder von uns ganz andere Erlebnisse zu berichten!

Das Haus am Meer, mit eigenem Strand, ausgestattet wie ein fünf Sterne Hotel. Mit dem Flugzeug hin und mit dem eigenen Boot übergesetzt. Oder das Treffen der Großfamilie in einem Dorf in den Bergen. Übernachtet wurde gemeinsam in einer angemieteten Hütte. Immer verbunden mit typisch indischem Essen. Alle sind sehr darauf bedacht, dass wir alles probieren und die Saucen nicht zu scharf gewürzt sind. Es kommt immer die Frage ob es zu „spicy“ ist. Das Essen im Schneidersitz und auf Bananenblättern gehört dazu. Gegessen wird mit der rechten Hand. Reis und Sauce gemischt und dann ab in den Mund. Wer möchte, der bekommt auch einen Löffel.

Heute also der erste Tag in der Schule! Endlich sehen sich alle wieder! Es gibt viel zu erzählen.

Überraschend, wie gut die Schule ausgestattet ist. Stühle und Tische sind zwar alt, dafür hat jedes Zimmer Beamer und Projektionsfläche oder ein funktionierendes Whiteboard. Verwunderlich ist die andere Art im Unterricht zu lernen. Laut werden Inhalte der Lehrerin wiederholt. Das stört aber niemand! Die Schüler haben gelernt sich auf das jeweilige Fach zu konzentrieren. Während die einen im Klassenzimmer lernen, treiben die anderen auf dem Schulhof Sport. Keiner scheint den anderen zu stören. Alles ist ein großes Miteinander, in dem jeder versucht auch den anderen zu unterstützen. Da können wir uns je Menge abschauen!
Die Glocke wird von Hand geläutet. Alle gehen geordnet zur Mensa. Für jeden gibt es Toast mit Marmelade oder scharfem Brotaufstrich. Die Teller sind aus Blech.

Während des Essens hörten wir immer wieder ein sehr lautes Pfeifen. Später sehen wir, direkt neben dem Speisesaal ist der Bahnhof! – stört aber niemand!

Jeden Abend besuchen Frau Schmidt und Herr Knöfel eine Gastfamilie und schauen ob es auch allen gut geht. Alle Gastfamilien sind sehr bemüht. Manche haben sogar Personal. Eine Familie hat sogar jemanden, der dafür da ist die Sachen des Schülers zu packen!

 

Samstag, 21.10.

Der Morgen des zweiten Schultags begann mit der täglichen Begrüßung und Ansage von Mrs Murthi, der Rektorin. Sie erklärte kurz den Ablauf des Skill Saturdays (am Samstag werden nämlich entweder Ausflüge gemacht oder man lernt in Gruppen bestimmte Tätigkeiten kennen, wie z.B. Bird watching, Quiz, Science,… Im Anschluss erinnerte sie die Schüler an die Schulregeln. Wer 4mal zu spät kommt, kann zu Hause bleiben und die Eltern werden informiert, jeder hilft so gut er kann dem anderen, auf den Gängen und in den Klassenzimmern wird nicht gerannt. Disziplin und Ordnung sind sehr wichtig.
Im Anschluss haben wir begonnen uns für die Aerobic aufzuwärmen (Montag bis Freitag ist immer Yoga morgens, Samstags Aerobic). Wir haben 3 Tänze getanzt, die von jeweils 3-4 Schülern auf der Bühne vorgetanzt wurden. Es war nicht ganz leicht für uns, aber probiert haben wir es.

Nach der allgemeinen sportlichen Betätigung, ist jeder Schüler/in in die entsprechende Gruppe des Skill Saturdays. Wir haben uns also für den Ausflug zur Firma WaterTec am Schulbus getroffen. Wir und unsere Austauschschüler, Herr Knöfel, Frau Schmidt und zwei indische Kolleginnen wurden circa 1h mit dem Bus zur Firma gefahren. Der Weg war sehr interessant, aber der Fahrer hat sich zweimal verfahren. Dort angekommen, wurden wir in zwei Gruppen eingeteilt. Jede Gruppe hatte einen Angestellten der Firma bei sich, der uns durch die Firma geführt hat, uns die verschiedenen Maschinen gezeigt hat und wie die Angestellten dort arbeiten. Hergestellt werden Bad-und Duscheinrichtungen, wie Wasserhähne, Duschköpfe, Wasserschläuche,…. Im Anschluss an die Führung haben wir in einem klimatisierten Raum noch Kekse und Tee erhalten und konnten Fragen stellen. Danach ging es mit dem Bus wieder zur Schule zurück.
An der Schule angekommen, haben wir Koko gespielt, ein Mix aus Fang- und Strategiespiel. Um 13 Uhr ist Samstags Schulende und wir wurden von unseren Familien abgeholt.

(Blogeintrag verfasst von Brandon & Finn)

 

Montag, 23.10.

Nach dem schulfreien Sonntag, startete die Schule wie immer um 7 Uhr mit einer morgendlichen Begrüßung auf dem Pausenhof. Danach hat das Yoga Programm begonnen. Das Yoga bestand aus Aufwärmübungen, Dehnübungen und Atemübungen. Dann ging es in die Klassen zum Unterricht. Wir gingen in unseren eigenen Unterrichtsraum und hatten das Fach Art&Craft (Kunst und Handwerk), in dem wir mit zwei indischen Lehrerinnen Kringelblumen bastelten.
Um 8.30 Uhr war Frühstückspause in der Mensa. Dort kann man sein selber mitgebrachtes Vesper essen oder sich etwas holen (heute gab es Reisbrei mit Lady Fingers, ein bohnenartiges, sehr gesundes Gemüse.)
Im Anschluss haben wir unsere von zuhause mitgebrachten Unterrichtsmaterialien in Englisch, Deutsch oder Mathe bearbeitet. In der folgenden Stunde hatten wir das Fach „Cookery“, Kochen. Wir gingen gemeinsam in die Küche und stellten „kleine süße Bällchen“ her. Die Zutaten waren Kokosflocken, gemahlene Erdnüsse und eine Zucker-Saft-Mischung. Wir durften beim Mixen des Teiges und beim Formen der Bällchen helfen. Zwar war es wieder etwas süß aber geschmeckt hat es trotzdem.
Für den restlichen Schultag sind wir in den Unterricht unserer Austauschpartner mitgegangen. Um 13.40 Uhr war der Schultag beendet und wir wurden von unseren Gasteltern abgeholt.

(Blogeintrag verfasst von Paula & Luzie, 9b)

Dienstag, 24.10.

Am Dienstag morgen um 7.00 Uhr gab es erstmal Frühstück. Nach dem Frühstück sind wir dann alle in den Schulbus in Richtung Tempel gefahren. Während der Fahrt haben wir fröhliche Lieder gesungen. Nach einer Stunde ging es dann in den nächsten Bus Richtung Tempel. Es war eine kurvenreiche Straße.
Als wir am Tempel ankamen mussten wir erst einmal die Schuhe abgeben. Danach ging es die Treppen zum Tempel hoch. Das erste wo wir im Tempel bekommen haben war ein weißer Inderpunkt auf die Stirn. Danach sind wir in das Herzstück des Tempels vorgedrungen. Im Herzstück erwarteten uns Männer die Gebete auf Zetteln entgegen nahmen und sie in einen tiefen Schacht wurfen. Alle Gebete und bitten die in dem Schacht gelandet sind, gelten für die Betroffenen als erledigt. Es ist mit einer großen Spardose zu vergleichen. Die nächste Aktion war ein weiter roter Inderpunkt auf die Stirn. Als letztes Ritual haben wir ein Schluck heiliges Wasser bekommen und währenddessen bekamen wir eine Art Krone aufgesetzt. Als wir aus dem Tempel draußen waren und unsere Schuhe wieder hatten haben wir erst einmal ein Gruppenbild gemacht. Nach einer langen kurvigen fahrt nach unten kamen wir endlich an unserem Schulbus an, der uns zur Schule Transportierte. Auf dem Weg dahin hielten wir noch für eine kurze Krokus Pause an.
Danach waren wir noch in einem Naturkunde Museum. Dort gab es als erstes einen Einführungsfilm und danach durften wir das Museum Besichtigen. Im Museum gab es dann ausgestopfte oder eingelegte Tiere in Gläsern. Im Museum gab es außerdem auch noch verschiede Zeitgegenstände wie z.B. Alte Hölzer; Gewehre usw.
Das war der Besuch im Tempel und im Museum.

(Ein Bericht von Fabian und Janpeter)

 

Mittwoch, 25.10.

Heute morgen muss keiner von uns zur Schule kommen. Wir treffen uns alle vor dem GeDe Museum. Das gehört, genauso wie ein Krankenhaus, die Firma Watertec und die Schule, der Familie Gopal. Der Vater von Mr. Gopal hat die Kontakte nach Deutschland vor vielen Jahren geknüpft. Alle haben ihr Schul T-Shirt an. Als erstes wird das Automuseum besichtigt. Man merkt, dass die Familie Gopal eng mit Deutschland verbunden ist. Hör stehen ungefähr 40 Autos. Die meisten kommen aus Deutschland. Auch Marken, die es schon lange nicht mehr gibt, Hanomags, AutoUnion, … . Im oberen Stock ist noch eine Sammlung untergebracht. Alles was nur irgendwie mit Technik in Verbindung steht, wurde gesammelt. Vitrinen gefüllt mit Elektromotoren, Radios, Werkzeugen und Kugelschreibern. Sogar von den Stadtwerken Esslingen (SWE) war einer dabei! Das besondere Zimmer ist hinten. Es ist der Esslinger Raum. Hör hängt alles, was mit der Partnerschaft der Schulen und mit Esslingen zu tun hat. Frau Krömer-Schmeisser ist zu sehen, Dr. Ziehet unser Bürgermeister und Julian, wie er im letzten Jahr der indischen Delegation einen Lego-Roboter vorführt.
Mr. und Mrs. Gopal haben uns zum Tee eingeladen. Das ist direkt gegenüber. Aber weil die Straße so gefährlich ist, fahren wir mit dem Bus! Dort wartet die nächste Überraschung auf uns. In einer kleinen Fabrik wird der erste Mercedes nachgebaut. Das “ Dreirad“ auf dem Berta Benz gefahren ist! Vier Stück werden pro Monat gebaut, maximal 60 im Jahr. Wer möchte, darf eine Runde drehen!
Danach gibt’s auf der Wiese vor Gopals großem Haus eine Gartenpartie im
britischen Stil, Tee und Bisquits! Ein deutsches Lied wird gewünscht. Mehr als „Hänschen klein „und „alles meine Entchen “ kommt nicht dabei raus. Es wird noch die Reise nach Jerusalem gespielt, das Gruppenfoto darf nicht fehlen!
Gegen 16:00 Uhr ist Schluss. Alle werden von ihren Gasteltern abgeholt.

Th. Knöfel

 

Donnerstag, 26.10.
Am Donnerstag den 26.10.17 besuchten wir einen Nationalpark.
Wie immer trafen wir uns davor an der Schule. An diesem Tag hatten wir auch kein Yoga,da wir direkt zum Frühstück mussten .Danach stiegen alle in den Bus ein, die Fahrt dauerte ca. 1 Stunde. Auf dem Weg sahen wir verschiedene Tiere wie zum Beispiel Eulen,Kühe auf der Straße und Pfaue. Sowie Elefantenwarnschilder auf denen stand, dass Elefanten Vorrang haben. Als wir unser Ziel erreicht hatten, stiegen wir aus dem Bus aus und hielten uns für ca.30 min auf einem Spielplatz auf, den wir dann noch wechselten. Anschließend machten wir einen Rundgang durch den Park.Wir sahen ein paar Tiere, Bäume und viele verschiedene Pflanzenarten. Als es dann anfing zu regnen, stellten wir uns bei einigen Sitzgelegenheiten unter. Im Anschluss daran spielten einige noch Cricket oder Fangen. Danach fuhren wir mit dem Bus zurück zur Schule, wo wir noch eine Ansprache angehört haben, darin ging es um das bevorstehende Wochenende. Daraufhin wurden alle wie jeden Tag von den jeweiligen Gasteltern abgeholt und nach Hause gefahren.

(Blogeintrag von Alexandra und Annabell)

 

Freitag, 27.10.

Heute morgen waren wir auf dem Housewarming von Domenic Spohn’s Gasteltern. Mit diesem Traditionellen Ritual wird eine neu gekaufte Wohnung/Haus mit bunten Blumen und einem Weihrauchofen geschmückt. Dieser soll die bösen Geister der Vormieter vertreiben und die Wohnung für den neuen Mieter „säubern“. Alle Familienmitglieder, Freunde, Nachbarn und alle Bekannten sind eingeladen. Jeder macht sich schick und kommt in traditionell indischer Tracht. Im Anschluss an das Ritual, gab es Reis mit verschiedenen Soßen auf einem Bananenblatt (traditioneller Brauch in der indischen Kultur) vom Catering Service.

Nach dem Housewarming fuhren wir zum Rathaus. Dort angekommen gab es zunächst große Verwirrung, da wir nicht wussten wo wir hin mussten. Als wir dann im einem Saal saßen, kam dann auch ein Angestellter des Rathauses hinein und erzählte uns etwas über die Stadt, leider haben wir nichts verstanden wegen den lauten Ventilatoren. Danach gingen wir in verschiedene Räume des Rathauses, in denen wir verschiedene Informationen über die Angelegenheiten der Stadt erfuhren ,wie zum Beispiel bei der Beschwerde Abteilung, bei der die Bürger ihre Probleme melden können oder die Abteilung der Wahlen.
Zu guter letzten haben wir im Konferenzraum mit dem stellvertretenden Bürgermeister von Coimbatore gesprochen. Wir haben ihm liebe Grüße unserer Rektorin und unseres Bürgermeisters ausgerichtet und ihm ein Geschenk des Bürgermeisters von Esslingen überreicht. Er hat uns erzählt, dass er in Deutschland gerne Currywurst isst. Nach dem Rathausbesuch war die Schule schon aus und wir wurden von unseren Gasteltern abgeholt.

(Domenik Rühle, Mia Brooks)

Samstag bis Sonntag, 28.10.-29.10.

An diesem Tag fuhren wir um 7:00 Uhr morgens auf einen Wochenendausflug, zusammen mit den Indern, mitten in Teeplantagen . Nach einer kurzen Panne am Bus der Jungen, frühstückten wir Dosa in einem Restaurant. Währenddessen wurde der Bus der Jungen repariert. In der Wartezeit spielten wir alle zusammen auf dem Parkplatz. Auf der Fahrt wurden Tiere wie Affen, Wildschweine und Hühner gesichtet. Im Bus haben wir auch ein paar Lieder gesungen. Wir kamen dann schließlich um 13:30 Uhr in unserem Bungalow an. Es handelte sich um eine alte Villa im Kolonialstil. Nach einer kleinen Spiel Pause gab es ein leckeres Mittagessen. Nachdem wir gegessen hatten, sind wir zu einem Fluss im Tal gefahren. Trotz der Blutekel, die sich schon an manche Beine hefteten, hatten alle eine Menge Spaß. Nach einem kleinen Streit der Mädchen untereinander, konnten sich alle wieder in die Arme schließen und zusammen Abendessen. Am Abend haben allle miteinander deutsche und indische Tänze getanzt. Wir haben den Indern zum Beispiel das Fliegerlied beigebracht. Auch wurde viel gespielt. Um 22:00 Uhr ging es dann für alle ins Bett.
Am nächsten Tag ging es früh morgens um 6Uhr zu einer freiwilligen Wanderung auf den Teeplantagen. Das Frühstück gab es um 8:00 Uhr morgens, bei dem es Omelette,Cornflakes und Toast mit Marmelade und Butter gab. Anschließend hatten wir nochmal etwas Freizeit, bis es schließlich zu einer Teefabrik ging. In dieser Fabrik haben wir gesehen wie das Teeblatt zum fertigen Teepulver verarbeitet wird. Das war sehr interessant. Nachdem wir Mittagessen hatten, fuhren wir um 14:00 Uhr zurück nach Coimbatore. Um 18.45 Uhr kamen wir alle ganz erschöpft an.

(Blogeintrag von Romy, Lotta und Carolina)